Am 13. Mai 2010 war die Einweihung des "Garten der Erinnerung"
nie verstehen wir ihn;
und jedes Wesen ist in Wahrheit erst dann tot,
wenn auch die gestorben sind,
die es gekannt haben
Arthur Schnitzler
Es war schon lange ein Anliegen in der
Haslachmühle ein Ort zu schaffen, an dem der Verstorbenen gedacht werden kann. Im Sommer 2006 wurde mit dem Bau begonnen. Es ist
ein gemeinsames Projekt von BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und Eltern. In
Projektarbeit wurden die einzelnen Bauabschnitte verwirklicht. Der Garten der Erinnerung befindet sich im
nordwestlichen Teil des Mühlgartens. Der Garten der Erinnerung ist kreisförmig
angelegt und symbolisiert einen Mühlstein und ein Wasserrad gleichermaßen. Der
Kreis hat einen Durchmesser von 24m. Gegen die Hangseite ist der Garten mit
einer Trockenmauer eingefasst. Eingerahmt wird der Garten durch eine Hecke aus
Alten Rosen. Dazwischen wachsen verschiedene Wildblumen und Lavendel. An der Mauer oder im Boden sind die Tafeln von den
Verstorbenen mit Bild und Name angebracht. Der symbolische Mühlstein den der Garten
darstellt ist zerbrochen und wird in seinen Bruchstellen von einem natürlichen
Bach durchflossen. Im Boden sind die Furchen eines Mühlsteines
dargestellt. Die Furchen eines Mühlsteines führen das Getreide von der Mitte
zur Mahlfläche und befördern das Mehl nach außen. Trittplatten, den den Wegen begleiten, brechen
plötzlich ab. Sie symbolisieren das plötzliche Ende eines Menschenlebens. Die Sitzsteine am Rand des Gartens stellen die
Schaufeln des Wasserrades dar. Der gedachte Radius des liegenden Wasserrads
reicht bis hinter dem Zaun zur Rotach hinunter. Es steht dafür, dass nach dem
Tod alle Grenzen, alle Zäune, alle Behinderung aufgehoben sind.
Der Garten der Erinnerung ist ein Erinnerungsort für die verstorbenen BewohnerInnen aus der Haslachmühle.
Schon lange war es ein Anliegen in der Haslachmühle, einen Ort zu schaffen, der in die Menschen erinnert, die in der Haslachmühle gelebt haben.
Im Herbst 2005 wurde mit der Planung begonnen.
Im Frühjahr 2006 begann die praktische Umsetzung. Es ist ein gemeinsames Projekt von BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und Eltern.
In Projektarbeit wurden die einzelnen Bauabschnitte verwirklicht.
An dieser Stelle möchte meine Wertschätzung an die vielen BewohnerInnen und MitarbeiterInnen aussprechen, die an der Planung und Ausführung beteiligt waren.
Der Garten der Erinnerung ist kreisförmig angelegt und symbolisiert einen Mühlstein und ein Wasserrad gleichermaßen.
Der Mühlstein und das Wasserrad ist eine Anlehnung an die Geschichte der Haslachmühle. Vor vielen Jahren floss der Mühlbach über ein Wasserrad. Das Wasserrad trieb den Mühlstein an, der das Getreide zu Mehl mahlte.
Der symbolische Mühlstein, den der Garten hier darstellt, ist zerbrochen und wird in seinen Bruchstellen von einen natürlichen Bach durchflossen.
Der Garten der Erinnerung ist ein Erinnerungsort
für verstorbene BewohnerInnen aus der Haslachmühle.